übersetzen,
V.;
in den Vergangenheitsformen auch
-sazt-
.
1.
›von einem Ort zum anderen übersetzen, sich hinüberbewegen‹ (speziell über Gewässer); trans.: ›etw. (die Reiterei) übersetzen‹; wohl auch hierher: ›(Speisen) hinunterschlucken, verschlingen‹; hier über das Bedeutungsmoment ,horizontal bewegen‘ eine Reihe von kühnen Übertragungen assoziierbar, z. B.: ›etw. übertreten‹; ›(ein Gut) an einen anderen übertragen‹; vgl. (Präp.) 3.
Bedeutungsverwandte
(zu den erst genannten Nuancen): 1, .

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Transfretare. Vberschiffen vberfaren vbersetzen.
Aubin, Weist. Köln/Brühl (
rib.
,
1602
):
sollen alsdann drei oder vier scheffen [...] hoeren und sehen oft jemantz van den pechteren verstorben oder seiner guder einen ausgank tun und einem anderen ubersetzen woll laßen.
Ralegh. America (
Frankf.
1599
):
seine Reuterey ließ er am Vfer herziehen / vnd wenn sie jrgendts musten vbergesetzt werden / hatte er [...].
Mylius (
Görlitz
1577
):
Portitor Der einen vbersetzt.
Gille u. a., M. Beheim
188, 38
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Davon ist das das groste | und schedlichst ubel, der czu vil | mancher czarter speis ane czil | ob dem tisch uber seczen wil.
Voc. Teut.-Lat.
hh vijr
(
Nürnb.
1482
):
Vbersetzen vberlegen. transponere.
Henisch (
Augsb.
1616
):
ein Schiff / damit man bey den fahnen die reutter vnd waͤgen vbersetzt.
Seuffert u. a., Steir. Landtagsakten
1, 108, 12
(
m/soobd.
,
1445
):
daraus sullen 6 ß dem richter und dem fronpoten 60₰ gevallen, als oft das einer ubersezt.
2.
›etw. (eine Grenze oder Grenzmarkierung) horizontal auf das Nachbargrundstück verschieben‹; zu (Präp.) 3.
Bedeutungsverwandte:
, , ; vgl. .
Wortbildungen:
übersetzung
1.

Belegblock:

Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl. Anm. 1 (
mosfrk.
,
1565
):
were sach daß einer den andern übermehet oder überschneide, marken störet, plankenzeun übersetzt und übergrübe, wiesen ufriß mit plugen, so [...].
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
15. Jh.
):
wer der wär, der meinem herren seinen marchstain oder sein zein oder aker oder rain ubersetzen liess [...], der wer [...].
Ebd. (
1586
):
waß mit ubersetzung der zeun und gebeü anlangt, soll mit wiessen des ambtmans, [...] gehandelt werden.
Bischoff u. a., a. a. O. ; ; .
3.
›jn. seiner selbst
entsetzen
5 (dritte Nuance) und dadurch in einen neuen,
bildlosen
, der
iresheit
,
äußerer übungen
enthobenen,
entledigten
(s. v. 6) Seinsstand (der mystischen
entgangenheit, gelassenheit
) entrücken‹; vgl. (Präp.) 2; 3.
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Bihlmeyer, Seuse (
alem.
,
14. Jh.
):
wie der mensch minr und me in der zit úber zit wirt in begrifen und sin selbs entsezzet und in daz bildlos ein úbersezzet, das stat da vor [...] geschriben.
Sú [menschen] werdent hie úbergesast, als verr es múglich ist, von ire selbs entgangenheit, daz ire froͤd ganz und stet wirt in allen dingen.
daz sú da entsetzet werdent dez iresheit und úbersetzet in ein ander forme.
Der in diser inniger gelazenheit úbersetzet ist, ist der nit entlediget von usseren vͤbungen?
4.
›(Texte) aus einem Zeichensystem in ein anderes übersetzen, übertragen‹; in der Regel geht es um das Übersetzen aus einer Sprache in eine andere, in je 1 Beleg um die innersprachliche Übersetzung aus einem Register einer Sprache in ein anderes (z. B. metaphorisches) und um die Umrechnung von größeren Mengeneinheiten in kleinere (z. B. von Minuten in Sekunden); vgl. (Präp.) 1; 3 (ütr.).
Bedeutungsverwandte:
.
Wortbildungen:
übersetzer
1 ›Übersetzer‹ (dazu bdv.: vgl. 3, 1, 1),
übersetzung
2 ›Übertragung‹ (dazu bdv.: ; vgl. ).

Belegblock:

Lappenberg, Fleming. Ged. (
1631
):
fleiß, den Er [...] bei vbersetzung der Klagelieder Jeremias [...] angewendet.
Oorschot, Spee/Seifert. Proc.
455, 19
(
Bremen
1647
):
Ohne Nahmen in Lateinischer Spraach Außgangen / Jetzo Jn die Teudtsche Vbergesetzet.
Luther, WA (
1536
):
Crassi, qui rauben, stelen, habent teckel mit ubersetzen: Jch habs nicht gethan.
Oorschot, Spee/Schmidt. Caut. Crim.
209, 11
(
Frankf./M.
1649
):
Ob nun wohl Ehrngeachte Persohn darauff ferner an mich begehret / daß ich [...] denselben Tractat [...] ins Teutsch vbersetzen moͤchte / so [...].
Dünnhaupt, Werder. Gottfr. v. Bullj.
17, 4
(
Frankf./M.
1626
):
daß die jenigen / so das e hinden im Wort mit außsprechen / druͤber außgelacht werden / vnnd solte es dem Vbersetzer gegenwaͤrtiger Poësie wol selbsten mehr als einmal widerfahren seyn.
Ebd.
18, 3
:
verteutschung [...] deß Herrn von Bartas welche dann wegen der gar eygentlichen vnd genawen vbersetzung / so wol der Wort als deß richtigen masses halben / von maͤnniglich in verwunderung gelesen wirdt.
Böhme, Morg.R.
16, 31
(Hs. ˹
schles.
,
1612
˺):
das solcher kern der Weisheit denen [...] wieder entzogen / und andern Kindern Gottes in Holland und Engeland / die es Gott bessern danck gewust / in jhre Muttersprache uͤbersetzt.
Opitz. Poeterey
13, 19
(
Breslau
1624
):
Wie dann hiervon [...] Ronsardt ein artiges Sonnet geschrieben / welches ich nebenst meiner vbersetzung (wiewol dieselbe dem texte nicht genawe zuesaget) hierbey an zue ziehen nicht vnterlassen kan.
Ebd.
54, 12
:
das wir vns zueweilen auß den Griechischen vnd Lateinischen Poeten etwas zue vbersetzen vornemen.
M. Cunitia. Ur. Prop. (
Öls
1650
):
biß sie durch genngsame
[sic!]
uͤbung fertiger werden / und endlich allein mit dem Gemuͤth [...] ein iede sorte nach erfoderung uͤbersetzen.
Trunz, Meyfart. Rhet.
1, 65, 6
(
Coburg
1634
):
Aus desem folget / daß ein Redner sich zu huͤtten habe vor dunckeln / zweiffelhafftigen / verwickelten / abgekuͤrtzten / vbersetzten / vnd fernhinterhaltenen Worten vnd Reden
(hier deutliche Skepsis gegenüber ,uneigentlichen‘ Ausdrücken).
Schorer, Sprach-Verd.
28, 21
(
1643
):
spricht einer / dieses seyn Worte welche teutsch nicht wol koͤnnen gegeben werden. Antwort / warumb das nicht? Die meisten koͤnnen gahr wol vnd gut teutsch uͤbersetzet werden.
Seemüller, Chron. 95 Herrsch. (
oobd.
, Hs.
1. H. 15. Jh.
):
Ich hab underweilen die wort über seczet in diser kroniken, darumb daz si dester pazz werd gelesen fleizzichleich.
Opitz. a. a. O.
31, 12
.
5.
›jm. jn. hierarchisch vorsetzen‹; vgl. (Präp.) 8.
Wortbildungen:
übersetzung
3 ›Überordnung‹ (dazu bdv. bzw. Orientierungsfeld:
2
3; 4, ; ggs.: ).

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
,Herre‘ ist so vil gesprochen als ein vber sechv̈nge (!) einer birdikeit vnd herschaft.
Dirr, Münchner Stadtr. (
moobd.
,
1400
):
Auch [...] wellen wir in nicht ubersetzen uberal in unserm land mit chainem andern münssmaister.
6.
›Waren verteuern, den Preis e. S., einen Zins erhöhen, anheben‹; vgl. (Präp.) 2 (ütr.).
Bedeutungsverwandte:
(V., unr. abl.); vgl. 5, 3,
1
8.

Belegblock:

Küther, UB Frauensee
308, 20
(
thür.
,
1508
):
sollen ich obgenanter probst und nachkomen probst die vorgenanten keuffer und lehntreger [...] die obgenanten zinß nit ersteyghen oder ubersetzen, auch kein dinst darauff setzen.
Berthold u. a., Zwick. Stadtrref.
63, 13
(
osächs.
,
1542
/
70
):
Dieweil auch die burgere und burgerin einander die war aufm marke pflegen aus den henden zu reisen und also eins dem andern zu vordries dieselbe ubersetzen und im kaufe steigern.
7.
›jn., die Bewohner einer Rechts- oder Wirtschaftseinheit mit Abgaben, Diensten, Steuern zu hoch, über das Normalmaß hinaus belasten, beschweren; wuchern‹; vgl. (Präp.) 1; 3 (ütr.).
Bedeutungsverwandte:
1
6 (mehrmals), , 3, ; vgl. 2, (V.) 2, 2, .
Syntagmen:
j. das armut, die furleute / leute / untertanen ü
. (z. B.
mit aufsätzen / beschwerden / diensten / fronen / steuern
),
ein bergwerk ü
. (z. B.
hoch
),
das volk mit einem schuldheissen, die bürgerschaft mit arbeitern, eine stat mit arbeit, ein gut mit dienst, das land mit zöllen übersezt sein
.
Wortbildungen:
˹
übersatzung
,
übersetzung
4˺ ›Überbürdung, Überlastung‹ (dazu bdv.: vgl. 2, , 1, ).

Belegblock:

Lohmeyer, K. v. Nostitz (
preuß.
,
1578
):
Auff solche schinderey müste ein herr gleichwol sehen, daß die armen underthanen nicht ubersatzt würden.
Luther, WA (
1544
):
Jtzt hat dagegen alle Welt nichts anders gelernet, denn nur schatzen, schinden und oͤffentlich rauben und stelen durch liegen, triegen, wuchern, ubertheuren, ubersetzen.
Löscher, Erzgeb. Bergr.
64, 40
(
omd.
,
1514
/
8
):
Solt aber ditz bergkwerck dermas, wie furgenomen, beswert und ubersatzt werden, wurden [...].
Berthold u. a., Zwick. Stadtrref.
47, 9
(
osächs.
,
1542
/
70
):
Damit auch gemeine burgerschaft mit den eingegrabenen prifeten von den meuerern und andern arbeitern nicht ubersetzt, so soll man [...].
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
147, 34
(
osächs.
,
1570
/
7
):
das die leut weiter beschwöret und ubersetzt wurden, dann in diser unserer ordnung zugelassen.
v. d. Broek, Suevus. Spieg.
147r, 15
(
Leipzig
1588
):
Verkeuffen / heißt hie nicht wucherischer weise vbersetzen / Sondern zu rechter zeit vmb ein gebuͤrliches Geld hingeben.
Chron. Strassb. (
els.
,
1362
):
do
[auf einer
burg
]
hette er uffe sitzende einen schultheißen [...], der trenget das volk alse sere daz sü swerliche mit ime worent ubersetzet.
Spanier, Murner. Narrenb.
33, 1
(
Straßb.
1512
):
All ding sint yetzund übersetzt, | So ist der arm man hoch geschetzt.
Gagliardi, Dok. Waldmann
2, 333, 24
(
halem.
,
1489
):
Wiewol des fürnämens und übersatzung vil und mänge(r)ley, so schwer und der gemeind unlidenlich was, so erhab doch das hundtöden wit und zuͦ mangvaltigen unwillen.
Koller, Ref. Siegmunds (Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
Man sol auch wissen, das alle landt swerlich ubersetzt sein mit zöllen.
Fuchs, Kart. Aggsbach (
moobd.
,
1388
):
das dew selbn oftgenantn guͤtr uͤberseczt mit demselbn vorgenantm dienst waicz und arbais gewest sint.
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
61
(
mslow. inseldt.
,
1537
):
alle marcktag, alle [...] maß zw besichtigenn vnnd auff grosse vnnd verkauffung des prots [...] achtung zu haben, mit harter straffung d(er) vnnchristlichen vnleÿdlichen vnnd gantz vnbruderlichenn vbersetzung.
Opel, Spittendorf ;
Ermisch, Freib. Stadtr. ; ;
Löscher, a. a. O.
110, 6
;
Piirainen, a. a. O.
36
;
65
.
Vgl. ferner s. v. 5.
8.
›jn. / eine Stadt militärisch bedrängen‹; vgl. (Präp.) 3 (ütr.).
Bedeutungsverwandte:
1; vgl. 2, 3, 1.

Belegblock:

Roder, Hugs Vill. Chron. (
önalem.
,
1504
):
wo der pfaltzgrauff im land solt sin, dan er gar ubersetzt was an allen enden.
Chron. Augsb. (
schwäb.
, Hs.
16. Jh.
):
es wär kain stat in allen teutschen landen, die also übersetzt und überhert wär, als dise erwürdige stat Augspurg müest sein.
9.
›eine Grundstücksfläche (z. B. eine Albe) oder eine sonstige natürliche Gegebenheit übermäßig intensiv bewirtschaften, überbesetzen‹ (z. B. durch Beweidung); ütr. auf Soziales: ›ein Gemeinwesen so groß oder so differenziert werden lassen, dass Rivalitäten und Ausgrenzungseinstellungen aufkommen‹; in dieser letzteren Nuance wird vorausgesetzt, dass soziale Einheiten wie natürliche Gegebenheiten nur eine bestimmte Besetzung ertragen; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.).
Bedeutungsverwandte:
1
1, ; vgl. 2.
Syntagmen:
die almende, die teiche ü
.;
die albe schwerlich, die bürger mit knechten / Juden übersezt, die handwerker übersezt sein, eine landschaft mit ausländischen leuten übersezt sein
.
Wortbildungen:
übersetzung
5 ›Überbeweidung‹ (dazu bdv.: vgl. ).

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
200, 35
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Die teiche [...] umbgerissen, [...], nicht ubersetzt.
Chron. Nürnb. (
nobd.
,
1488
):
wiewol sie [burger] hert mit juden übersetzt waren, das dieser stat mermals zu großem schaden komen ist, so [...].
Baumann, Bauernkr. Rotenb. (
nobd.
,
1528
):
die pawrn werden all wider huldigen, und hettens auch leingst gern getan, wa sie nit also hart mit den knechten wern ubersetzt gewest.
Ebd. (
n. 1525
):
so warn sie [tail der gemaind] doch von aim rat und seinen anhengigen, geharsamen burgern, auch dem pundischen zusatz also ubersetzt und ubermengt gewest.
Müller, Alte Landsch. St. Gallen (
halem.
,
1531
):
und aber ain landtschaft jeglich von frömbden uslendischen lüten [...] übersetzt und beladen.
Graf-Fuchs, Ämter Interl./Unterseen (
halem.
,
1544
):
daß die allmend von deßwegen nit ubersetzt werde.
Damit nit auch die allment durch übersetzung gar außgenutzet werde.
Chron. Augsb. (
schwäb.
, zu
1563
):
dieweil alle handtwercker diser stat gantz überschwencklich übersetzt, daß man nit wonung haben noch underkomen könde.
Vorarlb. Wb.
2, 1420
.
10.
›jn. mit Gewalt, Hinterlist, Betrug, Gaunerei, Täuschung, nötigender Argumentation übervorteilen‹; vgl. (Präp.) 2 (ütr.).
Syntagmen:
j. jn
. (z. B.
die kaufleute
) wie (z. B.
ane billichkeit / recht, mit betrug / finanzerei / praktik / wucher, lügen / ratschlägen/ tücken
)
ü
.
Wortbildungen:
übersetzer
2 ›Betrüger‹,
übersetzung
6 ›Übervorteilung‹ (dazu bdv.: vgl. , 2, 2, ,
der
, 2).

Belegblock:

Luther, WA (
1521
/
2
):
Er beschweert selbs die welt mit unseglichen gesetzen, ubirsetzt, rawbt, reyst, nympt, seuget ausz alle bistum und stifft.
Ebd. (
1544
):
Die [...] gewaltigen mit teglichem schatzen, newen auffsetzen, zwacken, placken, schinden und plagen der armen, Die meinen, sie moͤgen alles mit gewalt zu sich reissen, [...]. Darnach der ander gemein hauffe mit wuchern, steigern, ubersetzen, uberforteilen etc.
Ebd.
280, 27
:
Bistu ein Geitz wanst, der mit wuchern, ubersetzen, falscher wahr und unrechtem handel dem Nehesten schaden thut, so hastu [...].
Ebd. (
1535
):
rauben, geitzen und einer den andern ubersetzen, wo mit er kan, das geht jtzt mit gewalt jnn der welt.
Der [heilige Geist] wird nicht gegeben fressern, seuffern […], wuchrern, geitzigen, vbersetzern, dieben […] vngerechten vnd sichern menschen.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. (
schles.
,
1509
):
durch diese meinung kan kein theil das andere übersetzen.
dass der heuer umb das genannte geld die arbeit thun kann [...] und die bauherren oder gewercken vertheiligen übersetzen, so [...].
Sachs (
Nürnb.
1558
):
Mit wucher und alln bösn stückn, | Finantzerey, practick und dückn, | Mit ubersetzen und fürkauffen | Sog er stet auß der burger hauffen | On alles recht.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 265, 12
(
Hagenau
1534
):
Eyn kauffman lest seinen kaufleuͦtten ettwas nach / auff daß sie bei im bleiben [...] wo er sie aber ubersetzt / so verschluͤge er die kaufleuͦtte.
V. Anshelm. Berner Chron.
5, 189, 23
(
halem.
,
n. 1529
):
in gmeinen haͤndlen hinder uns ratschlaͤg machen und uns damit ubersetzen und ubermêren.
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
59
(
mslow. inseldt.
,
1537
):
Soll nimants [...] etwas [...] zukauffen od(er) verkauffen sich vntersteen, wen aus solchen d(er) pauer zu vbersetzung des armuts herlich verursacht wirt.