überschiffen,
V.
›hinüberfahren, übersetzen (über ein Gewässer)‹ (absolut; als Handlung); in 1 Beleg: ›jn. bei der Überfahrt überholen‹; vgl. (Präp.) 4 (für erstere Variante), (Präp.) 1; 2; 3; 10 (für letztere Variante).
Bedeutungsverwandte:
1, 1.
Wortbildungen:
überschiffung
1 ›die Überfahrt; das Übersetzen‹ (als Handlung); 2 metonymisch: ›Ort der Überfahrt, des Übersetzens‹ (dazu bdv.: vgl. 1).

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Transfretare. Vberschiffen vberfaren. vbersetzen.
Feudel, Evangelistar
20, 7
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
do sy ubir schiffeten, do quomen sy czu Nazareth.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
überSchiffen / überfaren. Transmittere flumen.
vberschiffen / hinvber auff die ander seite schiffen [...]. vberschiffen / vor die andern Schiff kommen [...], Nauigio superare. vberschiffung / Der orht da man vber schiffet [...]. . vberschiffung / f. Das vberschiffen.
Schmitt, Ordo rerum
662, 17
;
Voc. Teut.-Lat.
hh vijr
.