Dubizmay, kurß zu Teutze
68, 6
(
hess.
,
1463
):
Ich bin nit gangen vber muttig nach han hohen dingen mich nicht vber nümen.
Perez, Dietzin
1, 321, 25
(
Frankf.
1626
):
wo ich solches [Nachtmahlzeit einnemen] thaͤt / moͤgte ich mich leichtlich vbernemen.
Wagner, Erk. Ps.-J. v. Kastl
15, 38
(
nürnb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Ein anfanck aller ubel ist die aygene durstikeit und ubermut, und wer sich nicht furcht, ist ein tuͤrrer und ein ubernemer sein selbs.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
141
(
Nürnb.
1517
):
auf das sich niemant uberneme, das er ein rein herz hab.
Warnock, Pred. Paulis
22, 99
(
önalem.
,
1490
/
4
):
Frow, ich sich, [...] daz din abbrúchlichait nit ist ain mäsikait, sunder ain úbernemlichait und ain uppige er.
Sich Vbernemmen vnd überheben / Mer vnderston dann er vermag.
Sappler, H. Kaufringer
29, 26
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
vil schöner leut tugentlich, | sie übernement irer schönen sich | und wöllent niemant han fur guot.
Koller, Ref. Siegmunds
(Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
dennoch do gab er diß zu ainer figur, das sie sich nit übernemen in irem gewalt und dechten an die clainen, wölten sie zü himel komen.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
ain cappaun (daz ist ain man, der seinr gezeuglein niht hât) der ist pœser siten, wan er ist tôrocht und geitich und übernemend, alsô daz er sich mêr ding underwint wann er volmag.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
1445
):
wolt sich aber ainer der freiung ubernemmen und wolt [...] die leut vor der freiung anmutwillen wider recht, das [...].
Niewöhner, Teichner
333, 50
(Hs. ˹
moobd.
,
1360
/
70
˺):
so chumpt er nymmer an die stat | da er sust leicht hin chám, | wenn er sich nicht uͤber nám | mit seinem hochvertigen progen.
Rudolf, H. v. Langenstein. Erch.
41, 128
(
moobd.
,
1393
):
Wer sich seiner schuld vber nÿmpt vnd vber wint, der stirbt vnder dem veint, den er da tött.
Roth, E. v. Wildenberg
(
moobd.
,
v. 1493
):
den [senatores] ward der gewalt ein jar bevolhen, das sie solten regirn das volck, und nit lenger, domit sie sich des gewaltes nit übernämen.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
21, 17
(
tir.
,
1464
):
Er [vorgeer] sol sich nicht v̈bernemen vnd erhöhen mit dem vnuczen lob, aber er sol grösser sein in der diemütikhait.