abbrüchlichkeit,
die
.
1.
›Nachteil (z. B. im Hinblick auf den Ernteertrag)‹;

Belegblock:

Löffler, Columella/Österreicher (
schwäb.
,
1491
):
Dann wo der acker emsklich gebuwen wiert, das ist gemainklich der nutz, wiert oͮch nuͤmer bringen abbruͤchenlichait, es sy dann das die groͤsser krafft des wetters [...] in fall.
2.
›Askese, Enthaltsamkeit als Form religiöser Heiligung‹; zu 4, vgl. 2.
Bedeutungsverwandte:
(
das
), 1.

Belegblock:

Warnock, Pred. Paulis
22, 76
(
önalem.
,
1490
/
4
):
daz zů sinen zyten ain frow waz in elichem staͤt, die was ainer sölichen grossen abbruͤchlichait, daz si recht ain spiegel waz aller andren frowen.
Ebd.
22, 104
:
daz aber ir fasten und herte abbruͤchlichait von uͤpiger er und insprechen des bösen gaists sig gesin, und nit von gott.