über|1keren,
V.
1.
›sich (auf einer Fläche zur Gegenwehr) umkehren‹; zu (Präp.) 3,
1
1.

Belegblock:

Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1413
):
ob sich jener
[ein verfeindeter Anteilhaber an der Nutzung einer Fläche]
übercheret und slugen, so wär er meinen frawen kain wandel darüber verfallen.
2.
›(eine Grasfläche) überbeweiden, mit zu viel Vieh beweiden, bestücken‹; vgl. (Präp.) 3; 10,
1
3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1 (letztgenannte Variante), 9, 2.

Belegblock:

Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
1635
):
das sie die albm mit vich nit iberkehren.
Siegel u. a., Salzb. Taid. (
smoobd.
,
1565
):
den uberdrib an den gemainen furpergen, daz die mit schaffn und rossen über altz herrkumen nit uberkert werden.