wiewol der von Saxen die Elb besatzt, die uberfort zu verhindern, leis er sich eirst den morgen im leger predigen.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
1, 177, 15
(
hess.
,
1598
):
personen, so sich deß uberfuhrens am Mayn als färgen gebraucht.
vnd den Nachen deß Schiffs [...] liessen wir 100. mann / vnd Proviant fuͤr einen Monat vber fuͤhren.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
39, 22
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Dy schif helt der groze chaam czu obir vuren das her und das ym noturf ist.
Dinklage, Frk. Bauernweist.
71, 6
(
nobd.
,
um 1450
):
das die thumprobstei [...] sulle haben ein gants fare am Mayn, das man müg übergefüren wägen, karren, geladen und ungeladen, reytende und geend.
Uberfurer floßman furman. traductor.
Eichler, Ruusbr. obd. Brul.
2, 1242
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
Noch git er vns in dem sacramente des alters sine hohe personlicheit in vnbegriffenlicher clarheit. Vnd hie mitte werden wir vereiniget vnd v́ber gefv́ret zvͦ dem vattere.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 549, 21
(
Hagenau
1534
):
Da sie aber an den Reyn kommen / da will sie der Verge nicht uberfuͤren.
Vberfuͤrer / Feer / Schiffmañ.
Vberfuͤhrung [...] Traiectio.
portus ‚lend, urfar, da man zuefert, absizt, uberfert, uber wasser‘, inde portitor ‚verg, uberfürer (Nonio), mautner‘.
zwai grosse bedeckte schiff und drei claine, in disen füert er über ietzo die rot, ietzo diejenig, eine nach der andern [...], und bracht also inderhalb wenig tagen in kurzer zeit alles sein volk über das mer.
Vberfuͤhrer / der vberfuͤhret / vbersetzet [...], qui traijcit homines.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
(
oobd.
,
1349
/
50
):
wenne die störch über mer wellent vliegen, sô sint die krâen ir vorvliegerinn und ir überfüererinn.
Sobna der schreiber wirt über gefüert als ain cappân. eiâ, wâ hin? treun, an kain ander stat danne in des teufels kuchein.