so pfleget doch zuweilen | die Sorgen meiner Qual der Schlaf zu übereilen.
Nisi velis ungedultig und murren, ut caro et sanguis ubereilet.
Drumb geschicht jnen auch recht, das, wenn sie meinen, sie woͤllen am besten leben, sie der Tod vbereile.
Ubereylet dich aber der Teuffel, das du dich wider herumb werffest: hor auff, Teuffel.
Ders. Hl. Schrifft.
Gal. 6, 1
(
Wittenb.
1545
):
So ein Mensch etwa von einem Feil vbereilet
bekúmert
ergriffen oder übereylet
eingenummen
]
würde / So helfft jm wider zu recht.
Franz u. a., Qu. hess. Ref.
4, 233, 38
(
hess.
,
1538
):
ist einer mit einem laster ubereilet, so sollen inen die, so geistlich seind, mit dem geist der sanftmut erbauen.
wo das [erstattung nachlassen] aber nicht sein wolt geraumen zug und frist zu betzalung solicher erstattung und widerkerung gegeben werden möcht, dadurch sie nicht ubereylet wurden.
Kohler u. a., Peinl. GO Karls V.
(o. O.
1532
):
damit dann nichts destminder das vbell gestrafft oder der vnschulldig wider Recht nit vbereyllt werde, so soll [...].
Fischer, Folz. Reimp.
17, 157
(
Nürnb.
1488
):
Sag her an forcht, nim dir die weil, | Denck nit, das ich [peichtiger] dich [den sünder] ubereyl.
Franck, Decl.
348, 21
(
Nürnb.
1531
):
So wirt die trunckenheit / so dich etwo uͤbereilet / so vnstreflich in dir sein / als [...].
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
1648
):
Welcher der freiheit genüessen will und etwan ubereilet wurde das er alsobalt nit drauf kommen möcht, so mag er [...].
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
16. Jh.
):
der übereilende gewalt des bittern dots durch kain [...] mitl kan abgelöst werden.
Mell u. a., Steir. Taid.
(
m/soobd.
,
1651
):
so ainer übereilt wüerd von ainem richter umb erbarlich sach [...] u. gehn Niderlamb kombt u. fleucht, so ist er frei.