Quint, Eckharts Trakt.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Wan, daz dû niht enwilt begern, daz hâst dû allez übergeben und gelâzen durch got.
Kurz, Waldis. Esopus
(
Frankf.
1557
):
Zuletst sein hoffen vbergab, | Denn er sahe, das vnmuͤglich war, | Vber zukommen ohne fahr.
Ein grausam sturm sich baldt erhebt, | Das die Schifleut beyd, Leib vnd Leben, | Vnd alles hetten vbergeben.
Doch sein etlich so vbergeben, | Sprechen: „ist gleich viel, wie wir leben“.
ein Leinenweber, | Der ehren gar ein vbergeber, | Der hett vertruncken all das sein.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
113, 17
(
thür.
,
1474
):
eß were denne, daz dy muter durch yren formunden sich obirgebin hette, daz dye kinder eyns uff daz ander erbin solde unde nicht uff sy.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
(
nobd.
,
um 1525
):
So lang biß das wir frummer werden | Und allen myssprauch ubergeben.
Vetter, Pred. Taulers
(
els.
,
1359
):
do enist enkein wise besser zuͦ denne das der mensche alle ding úber gebe [...] und sich minneklichen mit Gotte vereine in dem heiligen lichamen unsers herren.
sich lieber frv́nt, dis schoͤne kint daz ist min kint, vnd ist din gespvnze, durch des willen dv die welt v́bergeben hest.
Strauch, Schürebrand
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
daz ir die irdenschen zergenglichen creaturen hant übergeben umbe den ewigen schöpfer himelriches und ertriches.
Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
(
Straßb.
1522
):
Gotz Hilff wolt einer nit uͤbergeben.
Lies mitan on underlas sine pratick gon under d’Eidgnossen und under die Welschen reisigen, iedem teil bericht, ubergebung und abzug fuͤrzehalten.
Gilman, Agricola. Sprichw.
2, 257, 29
([
Augsb.
]
1548
):
dann er muͦßte allen Kriegßvorthail übergeben / und den feinden lassen.
Spiller, Füetrer. Bay. Chron.
(
moobd.
,
1478
/
81
):
Dise wal er offenlich in dem Concily zu Costentz übergab, und als er sich der land underziehen wil, ward im starcker widerstand getan.
Roth, E. v. Wildenberg
(
moobd.
,
v. 1493
):
als etlich sagen, hab ursprung genomen das römisch geschlächt von dem starcken man Eneas, [...], als aber ander sagen, es köm von dem ubergeber oder verräter des vaterlandes Eneas, der ein schwartzkunstler was.