übergewächs,
das
;
–/auch
.
›jedwede Verhärtung an inneren Organen oder an äußeren Körpergliedern‹; vgl. (Präp.) 1, 5.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): 1; 2; 3, 1 (ütr.),
1
1, 2, 1.

Belegblock:

Sudhoff, Paracelsus (
1525
/
6
):
sol aufgemerkt werden, das etlich durities im milz werden, etlich in der lebern, etlich an andern inwendigen glidern, auch etlich außwendig entspringen, knospen, ubergewechs, und in summa, was nur fesich oder geederisch ist oder auf beinische art, oder auf die art der nasenknospen.
Ebd. (
1526
/
7
):
also sind auch vil ubergewechs und der gleichen, [...], als kröpf, drüsen, uberbein.
Maaler (
Zürich
1561
):
Vbergewaͤchß oder mißgewaͤchß / Alles das über die natürliche ordnũg wachßt / als an einer hand sechs finger.