übergewalt,
der
;
-(e)s/–
.
›Schicksal, über jn. hereinbrechende, unbeherrschbare höhere Macht‹; zu (Präp.) 10, (
der
) 1; 2; 3; 4.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 3, 4, 4, , (
das
) 6, (
das
) 3.
Syntagmen:
ü. an jm. geschehen
;
der böse / mutwillige / unbeschulte ü
.
Wortbildungen:
übergewaltigkeit
,
überwältigkeit
1.

Belegblock:

Voc. Teut.-Lat.
ff vr
(
Nürnb.
1482
):
Vbergewalt od’ geluck.
Schmitt, Ordo rerum
481, 13
(
salem.
,
2. Dr. 15. Jh.
):
Violencia vberweldigkeit [...] v́bergewaltikeit [...] vberbeldigkait vbergwald.
Ebd.
269, 11
;
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 472
.