diese Hewschrecken [...] frassen alles kraut und gewechs hinweg.
Nu ist er [Zemah] ynn aller welt durchs Euangelion, drumb ists ein geistlich gewechse.
Ders. Hl. Schrifft.
Jes. 61, 11
(
Wittenb.
1545
):
gleich wie gewechs
frucht
]
aus der Erden wechst / Vnd samen im Garten auffgehet.
Pfefferl, Weigel. Gn. S.
60, 17
(
um 1571
, Hs.
1615
):
Ehe Adam gemacht war, da lag Er verporgen in allen geschöpfen, Jn firmament vnnd Ellement vnd in allen Thieren, fischen, Vögeln, Kreüttern, Stain, Metallen vnnd gewechsen. Auß disen allen hat gott gezogen das fünffte wesen, diß ist die Materia.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
597, 2888
(
Magdeb.
1608
):
die Feldfluͤchtigen Hewschrecken / | So all Land durchziehn vnd bedecken / | [...] | Biß sie alle Gewechs verzehren.
Der meister Serapio [...] spricht daz diß gewechs der krut mancherley gestalt an yme hait.
Harms u. a., Alberus. Fabeln
36, 40
(
Frankf./M.
1550
):
Nun ist die erde ein mutter alles gewaͤchß.
Stambaugh, Milichius. Zaubert.
15, 12
(
Frankf./M.
1563
):
Es ist keyn Kreutlin / gewechß / thier / wurm / steyn / perlin / metal / [...] / welches nit zu etwas kan gebraucht werden.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
78, 4
(
Frankf./M.
1568
):
Die Seulen zier ich [Pogner] fleissiglich / | Mit gwechs / schneweissem bein durchzogn / | Mit Huͤrnen oder Sthaͤlen pogn.
Der [Hector von Troia] het ein stählen bantzer an, | Ein sturmhut auff dem haupte sein, | Mit gold ein gwechs geschmeltzt darein.
Allerley weiche gewaͤchs darauß man band machet / als Wyden / Bircken.
Stam͂ eines gewaͤchses oder baums.
Papyr, gantz Papyrus. Jst ein gewechs oder stauden inn Egypten / so inn den Mosern vnnd bey dem Nilo funden wirdt.
Ein jedwedev gewaͤchs wird entweder durch den Samen / oder die Wurtzeln / oder den zweig / oder die stangen gepflantzt.
Klein, Oswald
8, 19
(
oobd.
,
1423
?):
Vil frucht auf erd, und die doch unenpfintlich ist, | noch ert si got durch hübsch geplüt und kennet Crist, | ain jetzs gewächs nach seiner zeit, als im die frist | ist auf gesatzt von got, sein frucht zu erwerben.