Holland, H. J. v. Braunschw. V. e. vngerat. Sohn
(
Wolfenb.
1594
):
Nun komme ich Gott lob fein rühig, vnd ohne alle Schwerdschlacht zum Regiment, vnd hat mir nicht viel gekostet.
[der koͤnig] hat offt viel muͤssen leiden von seinen nachparn, das er nymer kund sicher und rugig sitzen.
damit ein ende, also das er [der Tuͤrcke] Hungern und Deudsche land wol zausen mag, aber nicht ruͤgelich besitzen.
das wir im [...] unser bestetung-gepot verschufen, dadurch er und sein nächster freunt Batrich ir leben lang dester ruebiger und sicherlicher ân meniglichs widersprechen die obgemelten stücke inhaben [...] möchten.
Koller, Ref. Siegmunds
(Hs. ˹
Basel
,
um 1440
˺):
man sol allen cloͤstren castenvogt
[›Verwalter‹]
geben, umb das sye ruwig gottesdienst volbringen mügen.
Boos, UB Aarau
(
halem.
,
1329
):
Dis selb guͦt [...] gib ich ire [...] ruͦclich ze besitzenne.
Der keyser [...] well dich niemmer rüewig lăssen, untz daser ŭch all ertödt hatt.
Adomatis u. a., J. Murer. Bab.
1083
(
Zürich
1560
):
drumb ich mit üch von dannen wil | Und uns ein sicher ort ußtraͤtten | da wir fry ruͤwig moͤgend baͤtten.
Da wirst von gmeinem volck erwelt | zum küng [...] | [...] | Damit du ruͤwig bsitzist das | so dir von Gott verordnet was.
haben [...] antzaigen wöllen, daß irethalben gedachter geistlicher stand unausgetriben bei iren guͤtern [...] ruewigclich und unbetriebt wie von alters her bliben weren.
Haszler, Kiechels Reisen
(
schwäb.
,
n. 1589
):
Gemelter portto [...] hatt zwey castell, so gögen einander respondiren, das mann rüewüg von einem zum andern schüesen kahn.
3 inn 4 klaine Kaͤm̃erlein / die fürnemlich grossen Herren werden auffgehalten / in denen sie abgesoͤndert moͤgen rhuͤwig vnd von andern vnuerhindert außbaden.
Mell u. a., Steir. Taid.
(
m/soobd.
,
1638
):
Das jagen im ganzen ambt [...] gehört dem gotshaus zue [...], hat soliches auch in riebiger poßeß lange zeit.