überpoltern,
V.
›etw. / jn. mit Lautstärke, verbalem Klügeln, klugtuerischem Reden übertrumpfen, überrumpeln, ins Bockshorn jagen‹; vgl. (Präp.) 2 (ütr.), 1.
Bedeutungsverwandte:
1.

Belegblock:

Luther, WA (
1530
):
Und ist alle welt mit solchem frechem deuten des worts Christi erschreckt und uberpoltert, bis sie endlich jnn ein bockshorn ist geiagt.
Ebd. (
1531
):
dan sonst ist fleisch undt blutt dem teuffel zu schwach [...], ehr kan sie uberpoldtern undt erschrecken.
Ebd. (
1535
):
sunt wesscher, kunnen so ir ding butzen, si non konnen uber poltern mit irem grossen gewesch.