übermenschlich,
Adj.
charakterisiert ein Sein bzw. eine Handlung, die neben, außerhalb oder oberhalb des Menschen in den Bereichen natürlicher, (speziell) tierischer oder religiöser Sachverhalte gedacht wird, demnach: ›übermenschlich, übernatürlich, göttlich‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.), 3.
Belegblock:
Pluto hat gesagt / daß selbiges [Woͤrter] geschehen were / per potentiam aliquam, qua humanam superat, durch ein uͤber-Menschliches Vermoͤgen
[Zeile 22: aus einer
Natur].
Noch geben sie fuͤr, yhrer gehorsam sey ubermenschlich, volkomlich unnd gleych Engelissch, Szo keyn ungehorsamer, undemuͤttiger volck auff erden ist denn sie.
darinnen waren engel, vogel, tier und allerlei fische gestalt
[Var. Augsb. 1484:
mit übermenschlicher visierung].
in disem [worte] wirt der mensche úberformet und úber menschlich wise gefúret und mit goͤttelichen formen úberformet.
Die andern werdent funden, die züaigung des heilgen geists vͤbermenschleich lieb habent vnd zürnt, ob ynr nicht an zal furlauffent oder choment.