übermenigen,
V.
›jn. (durch die große Anzahl seiner Truppen) überwältigen‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.),
menigen
(Ableitung zu ,
die
, 1).
Bedeutungsverwandte:
vgl. , , .

Belegblock:

Bentzinger, Erf. Historienb.
256, 10
(
thür.
,
15. Jh.
):
Ich wil zcien kegen Syrus, uber menigen si mich, so kome mir czu hulffe.
Roloff, Naogeorg/Tyrolff. Pamm.
447, 4401
(
Zwickau
um 1540
):
So wuͤrdn die Ketzer ubermennigkt zwar / | Und ihn mit gwalt das maul verstopffet gar.
Gille u. a., M. Beheim
104, 781
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
yedach wart er beladen | Und uber menigt alsa ser. | ir worn zwölff tausent ader mer | des Turken kaisers mannen.