übermannen,
V.
›jn. / eine Gruppe, ein Tier mit einer List, aufgrund natürlicher oder zahlenmäßiger Überlegenheit überwältigen, überwinden‹; vgl. (Präp.) 1 (ütr.); 10.
Belegblock:
wiewoll sich etliche bürger zu wehre satzten, war doch der mehrer teil erschrocken und verzagt und dazu von dem feinde übermannet.
als der faind mit einem groszen volck für der stadt lag und er so bedrengt und übermannet war, das [...].
wo sie gewis sind, das man sich nicht weren kan, oder wo sie es vbermannet haben, da sind sie wenig küne, doch nichts guts sondern nur schaden zuthun.
Gebt euch nicht bloß / halt fest zusamen / | Last euch zur seit nicht vbermannen.
er [Wolff] sahe, das mit zorn noch zannen | Jn
[den
Tharant]
keines wegs kundt vbermannen. ich achts besser, das der Hundt | Gespeißt, das er werd starck vnd gsundt, | Das er den Wolff moͤg vbermannen.