übermacht,
die
.›überhöhte Macht einer weltlichen Funktionsperson‹; ütr.: ›nicht beherrschbarer Einfluss e. S.‹ (z. B. des Weines); vgl. (Präp.) 8; 10, (
die
) 4; 6.Phraseme:
übermacht nemen
›überhandnehmen‹.Wortbildungen:
übermächte
übermächten
übermächtig
Belegblock:
Des
[eines frommen Mannes]
same wirt gewaltiglich | In dieser welt vermehren sich, | Und vbermechtig sein im land. Darumb muß eins [collation] uf außbeut- und zubueßzechen, weil es zu sehr übermacht genohmen, mit dem andern abgeschafft sein.
daz tud unde brenget alleyne zcu dy obirmacht des landesfursten.
Do er [vatter] von wines úber macht | Nider ze schlăffe was gelait.
lob lobsam menschlich geslechte, | aller tugent ain übermächte | du
[
maid, Maria]
traist in polierter zir.