überling,
Adj.
›überzählig, mehr als zur Seligkeit notwendig (von den Werken)‹; vgl. (Adj.) 1; 2; 3 (ütr.).

Belegblock:

Luther, WA (
1530
/
2
):
Wer hat das durffen im Bapstumb predigen und sagen, das ein Kartheuser mit seinen grossen wercken nit konne die sunde versuhnen? Jha sie haben nit allein ihre werck verkauft, Sondern auch noch uberling gethan und ihre ubrige werck andern mit geteilet.
Ebd.
582, 21a
:
Aber sie gleubens nicht, sondern pochen also auf ihre guthe wercke, das sie selbst nicht alleine dardurch wollen selig werden, sondern sie wollen auch uberlinge werck haben, die sie der welt verkuͤffen, das sie auch dardurch selig wurden.