überling,
der
.›j., der sich im Wandel seiner Existenz, im Übergang vom irdischen zum ewigen Leben befindet‹; vgl. (Präp.) 3 (ütr.).
Belegblock:
Darumb er auch braucht das woͤrtlin ,schlaffen‘, das wyr nicht alle entschlaffen werden, sondern alle verwandelt werden, spricht nicht, wyr werden nicht alle sterben, denn er sondert disse zwey, sterben und schlaffen, weit von eynander, als die yhenigen heyst er schlaffen, die tod sind und ligen hie, die aber verwandelt werden und aus eynem sterblichen wesen ynn eyn unsterblichs gesetzt, die, die sind nicht tod, denn es wird ynn eynem augenblick zugehen, denn es wird ynn eynem augenblick zugehen, die selben heysset er nicht gestorben, sondern die uberlinge, die als denn sterblich sind, werden essen und trincken, ynn eynem augenblick werden ynn eyn ander wesen gesetzt, also das ynn eynem augenblick tod und leben wird seyn.