überleuten,
V.
›jn. aufgrund der größeren Menge im Kampf oder vor Gericht durch die Macht der Stimmenzahl überwinden, in die Defensive drängen‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.); 11,
leuten
(als Basis einer nicht belegten Ableitung von 1; 2).Belegblock:
also stiessend si beder sit uff ein ander, grifend ein ander an, und als die von Werdenberg sachend, dass si überlütet warend, namend si die flucht.
ob ain recht fur ine käm, das er [richter] nit weis wär, ain thail den andern überleudet oder das die vorsprechen unainig wurden, wie [...].
so ihr von den partheien, [...] ainen verstiende, daß er seinem thail das prot wol fordern, den lohn genuegsamb verdienen und also den andern thail überlautet, dardurch das recht undergehen wolte, so [...].