überbegnügen,
V.
›überreich beschenkt (z. B.
mit freuden
), reich ausgestattet (z. B. mit Soldaten) sein‹; vgl. (Präp.) 10, (V.) 3.
Bedeutungsverwandte:
2.
Wortbildungen:
überbegnüglich
(dazu bdv.: 3, 1),
überbegnügung
›Überfluss, Fülle‹ (dazu bdv.: 2; 4).

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
Ich
[Paulus]
bin derfúllt mit troͤstung: ich vberbegnúg
[Var. 1475
2
–1518:
bin úberflussig
;
Dietenberger
1534 /
Eck
1537:
bin voller freüden
;
Froschauer
1531 /
Luther
1545, 2. Kor. 7, 4:
bin überschwenglich
]
mit freuden in allem vnserm durechten.
dem der do ist gewaltig zemachen alle ding vberbenúglicher
[
Froschauer
1531:
auß überfluß
;
Dietenberger
1534:
vberflüssiglich
;
Eck
1537:
vil volkummenlich
;
Luther
1545, Eph. 3, 20:
vberschwenglich
],
denn wir eischen.
Nit gib im dein guͦt zuͦ dem gesuͦch vnd ensuͦch nit die vberbegnuͦgung
[Var. 1475
2
–1518:
vberflissigkeyt
; nd. Bibel um 1478:
auerbliuynge
;
Eck
1537:
überschutz
;
Froschauer
1531 /
Dietenberger
1534 /
Luther
1545, 3. Mose 25, 37:
vbersatz
]
der frúcht.
vnd sament ein menig maniger here. Vnd er kumpt eylent vnd vber begnúgt
[Var. 1475
2
–1518:
úberfliessend
;
Eck
1537:
wie ein guß
;
Froschauer
1531:
wie ein wasserfluͦt
;
Wormser Proph.
1527 /
Luther
1545, Dan. 11, 10:
wie ein Flut
].