studierung,
die
.
›ernsthaftes wissenschaftliches, auf Erkenntnis gerichtetes Bemühen‹;
vgl. 1; 2.

Belegblock:

Luther, WA (
1525
):
Denn ob sie wol den bildern feynd sind, ist doch zu besorgen, sie seyen noch nicht so fern entgrobet noch ynn die ‚studirung‘ und ‚verwunderunge‘ und ‚besprengunge‘ komen, das sie die selbigen von sich selber weg kondten werffen.
Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst (
Frankf.
1550
):
Einer verlacht hoͤnlich Demosthenis fleissig Studierung unnd Schrifften, Den hielte er fuͤr einn Dieb, antwort im: „Jch weyß wol, daß dir nit gefelt, daß ich nachts beim Liecht vil studiere“.
Kohler, Ickelsamer. Gram. (wohl ˹
Augsb.
1. Dr. 16. Jh.
˺):
darumb alle Prophetē Gottes, auch Christus selbs den buch gelerten oder schriftgelerten musten toll vn̄ vnsinnig sein, vn̄ von jn hoͤren, die grossen Buͤcher vnnd studierung thetens, wa sy es gelernet wolten haben.
Luther, WA
7, 805
(Titel).