studierstube,
die
.
›für Zwecke der Besinnung, Ruhe, des Studierens, Lernens, Schreibens genutzter Raum‹; auch: ›Bibliothek‹;
vgl. 1; 2; 3; 4, 1.
Bedeutungsverwandte:
, .

Belegblock:

Knape, Messerschmidt. Bris.
2, 94
(
Frankf./M.
1559
):
vnd gieng Brissonetus wider zu seinem Preceptor, in sein studier stuͤblin.
Oorschot, Spee/Schmidt. Caut. Crim. (
Frankf./M.
1649
):
Erstlich seinds [Leuthe] auß den Geistlichen vnd Prælaten, die jenige welche in jhren Zellen vnd Studier stuben oder Cabineten mit jhren Speculationibus, die Zeit jhres Lebẽs in gutter ruhe zubracht.
warumb bleiben sie nicht vielmehr in jhrer studier Stuben / vnd schreiben [...] Postillen vnnd dergleichen Geistliche Buͤcher?
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Museium, Ein ort da man den künsten obliget, ein schuͦl / oder studierstube.
Maaler (
Zürich
1561
):
Studierstüble (das) Ein ort da man der geschrifft obligt oder da man lernet. Musæum, Bibliotheca, Musæoium.