rone,
ron,
auch 3
ran, der / die
;–/-(e)n
, vereinzelt + Uml.;›Baumstamm‹; speziell auch: ›umgefallener Baumstamm‹; ›Baumstumpf‹; tropisch: ›Hindernis‹.
Syntagmen:
ronen
[von wo, wohin] füren / tragen, mit etw. schleppen, jm. ronen geben
; j. das schif durch die ronen hindurch füren, über einen ronen strauchen, etw. von ronen bauen, j. von ronen zu ronen springen
; alte / dürre ronen, x ronen
; maniges ronen klos
›viele Stücke umgefallener Baumstämme‹, maniges ronen grosses haupt
›viele baumstammgroße Köpfe (des Raubvolks)‹; x schok ronen
.Wortbildungen:
ronenfürer
ronenkette
Belegblock:
[Herr Christus] furet es [Schiff] [...] durch die Clippen vnd Ranen
[hier bildlich: ›Hindernisse‹]
hindurch. czur snydemolen: 1 ronenkethe.
die mole zcum ronenfurer czinset 12 m.
So haben wir, gnediger herre, eyn bulwerg am krayn leichte von 1½ schog ronen daselbest gebuwet.
ir wizzet daz der hirz mit beinen | springet von steine zu steinen | von ronen zu ronen da hin.
Sie schlugen uf ein fure in dem selben tan, | stöck und ronen trugen sie dar an.
Daz ich niht anders umb mich sach | Wann heyde und ein gevilde flach, | Bestreit mit manges ronen clos.
Das für war gelobett: | Manig ronnen grosses hobett | Ward da von den jungen | Mitt schwertten abgeschwungen.
besunder soͤllent si [ziegler] dez ersten die grotzen oder roͤnnen dannan fuͤren vnd darnach daz, so inen als vor staͮt vsgezeichnet ist.
so ist ainem ieden haußgesessen [...] frei in dem walt zu nemben alte windfäll [...], auch alte düre rannen.
Sattler, Handelsrechn. Dt. Orden
238, 29
; Ziesemer, Marienb. Ämterb.
119, 33
; Schmitt, Ordo rerum
406, 12
; ‒
Vgl. ferner s. v. .