ronebaum,
ronbaum,
in 1 Beleg auch rumbaum,
der
;-s/-e
+ Uml.;1.
›Rundbaum; die horizontal liegende Welle des Haspels über dem Schacht (als wesentlicher Bestandteil eines Bergwerks)‹; vgl. ; (Adv.), 8; 16.Bergbaurechtliche Texte.
Syntagmen:
jm. den r. abnemen, einen r. geben
; der r. sich beidenhalben gemachsamlich umkeren
; etw. an einen r. hängen, mitten auf den r. legen, j. auf dem r. schweren, der bergmeister auf den erbschacht mitten auf dem r. anhalten
; der beschlagene r
.; der wirbel, das mittel des ronebaums
.Belegblock:
so halte der berckmeister auf denselbigen erbschacht mitten auf dem runbaum an.
man sal nemen eyne kerbe und sal daryn legen [...] czwelff ysen und sal dy hengen an eynen roͤneboum unde sal dy lasen loufen von yn selber.
Vor solge zeche gipt der Asman Schwarczhans dem Vinzel par vii ß. und einen beschlagenen rumbpaum.
2.
›Pfahl‹; im Beleg im Pl. wohl im Sinne von ›Palisade, Befestigungsanlage‹ verwendet; Belegblock:
Jm Jar 1548 umb pfingsten sein die ronnbeume rings umb die Stadt her nach felde warts am graben zulegen angefangen.