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rausch,
der
;
Herkunft unklar.
Material, mit dem Textilien (schwarz?) gefärbt werden; aus den Belegen geht nicht zweifelsfrei hervor, ob hier ›Bleierz‹ (als Abfallprodukt aus der Silbergewinnung; vgl.
Schles. Wb.
2, 1093
), ›Rauschgelb (Arsenicum rubrum)‹ (vgl. ) oder auch die ›Sumpfpreiselbeere, schwarze Rauschbeere (Vaccinium uliginosum)‹ gemeint sind, die alle mit
rausch
bezeichnet werden; vgl.  ff.
Wortbildungen:
rauschgelb
(dazu bdv.: vgl. , ).

Belegblock:

Maaler (
Zürich
1561
):
Reüschgaͤl oder Roßgaͤl. Sandaracha uera. Mit Reüschgaͤl oder bergrot vermischt.
Barack, Zim. Chron. (
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
welcher ains mals sommerszeiten allain in das gebürg gangen [...], rausch zu suchen [...], welches dann ain farb ist, damit man die schwarze tüecher ferbt.
Stolz, Zollwesen
78, 33
(
tir.
,
1500
/
58
):
ein wagen, der rausch fuert, ain gantzer wagen geit 3 kr zol.
Schmitt, Ordo rerum
418, 29
;
Schles. Wb.
2, 1093
;
Lehmann, Rezeptb.
244
;
Wielandt, Leinengewerbe.
1950, 173
.