realgar,
›Rubinschwefel, rote Arsenblende, Rauschrot, Sandarach‹; in der Natur vorkommende, aufgrund ihrer Instabilität potentiell hochgiftige Arsen-Schwefel-Verbindung (As
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), die als Farbstoff und in geringer Dosierung als Arzneimittel verwendet wird.Zur Sache:
Lüschen, H., Namen der Steine.
; 1979, 302
Hollemann-Wiberg, Lehrbuch anorgan. Chemie.
; 1995, 807
Lex. d. Mal.
.1, 1052
Wortbildungen:
Belegblock:
Nim bilsensamenkraut, realgaris und hermodactilum, mische diese stucke mit eines jungen hasen blutt
(zur Herstellung eines Köders). gift ist einer ietlichen krankheit anfang [...], so erfinden ir das dem arsenich mer dan 50 krankheiten [...] zu geben sind [...], noch mer aus realgar und schwefel.
etliche tincturen von der natur tincturen seind [...]. etlich aus kunst zu tincturen gemacht werden, als lapis, realgar.
realgar ist ein morbus, so ex mineralibus seinen ursprung nimet.
so nun disen [...] krankheiten die franzosen
[Syphilis]
in werent, so müßten sie geheilt werden durch die bemelten stuck mit dem zusaz des braunen realgars. alsdan gießen die sterne iren empfangenen gift uber uns aus. dan es ist kein stern, er hat eine heimliche arsenicalische kraft in ime [...] verborgen, ein antimonisch und ogrisch, realgarische giftikeit.
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Vgl. ferner s. v. .