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rausch,der
.3.
›Rausch, vorübergehende, mit Kontrollverlust und Euphorie einhergehende Gemütsverfassung‹; überwiegend speziell: ›Zustand des Betrunkenseins‹; ferner: ›Zustand der Erregung, Stimulation‹; Jüngeres Frnhd.
Phraseme:
˹einen rausch saufen, sich ein räuschlein eintrinken
u. Ä.˺ ›sich einen antrinken‹.Wortbildungen:
Belegblock:
Er mag vielleicht ein Rausch haben, Wann er ausgeschlaffen, wils wol besser werden.
Des Weintrinckens Rost ist der Rausch.
oder ye zuͦ zeyten auß versehen ainer ainen trunck zuͦ vil thete oder nach grosser arbait und muͤh unlustig etwa reüschig wurde.
wer ein rausch hat / der ist jhe nicht nuͤchtern.
Ebd.
38, 5
: das du nicht schlaffen kanst / du seuffest denn ein rausch.
trinck dir da ein reuschlin ein / | So magstu dann wol froͤlich sein.
drey Beerlein / deren das erste ein Freud / das zweyte einen Rausch oder Trunckenheit / vnd das dritte ein Gezaͤnck oder Hader erweckt.
wie die Kapaunen, welche, wann man ihnen den bauch mit Nesseln reibet vnd einen Rausch zubringet, die Hünckel mehr vnd besser aufferziehen als die Hüner selbest.
Einen (rausch) Trincken / sich halb voll sauffen.
Luther, WA ;