das sie [...] eine Walkmöle und eine Papyer Mölen durch denselbigen meister lassen [...] bawen mit dem anhange, sie wollen die Wasser mit rädern uber alle die Stadt eingiessen lassen.
Mieder, Lehmann. Flor.
819, 27
(
Lübeck
1639
):
Wenn ein Rad im Vhrwerck still stehet / so stehen sie all.
Joachim, Marienb. Tresslerb.
(
preuß.
,
1399
):
16 m. vor radeholz und schufelholz.
Ziesemer, Marienb. Konventsb.
287, 22
(
preuß.
,
1412
):
item 6 m. 6 d. vor 4 bastard, [...], und vor eyne hanfene leyne, [...], vor eyn rad czur ramme, vor schyben czur winden und vor eyn pfolschuͦ.
Ruffet und haldet euch zum gepet. Alßo muß die noth do seyn, die treybt das gebet alß das wasser das radt.
Fischer, Brun v. Schoneb.
(
md.
, Hs.
um 1400
):
iz si uch vrome adir schade | hie muz loufen rad an rade.
Loesch, Kölner Zunfturk.
(
rib.
,
1412
/
3
):
Id sij zo wissen, dat an unse herren v. r. komen was, we Walther Kesinger ein rat weulde doin machen, da man sijde up spinnen ind zwirnen seulde.
Gebruch die wein mit luden und rader uis zu trecken. [...] kunt man gein lude zu sulcher arbeit mehe bekomen, darumb moist man der rader gebruchen.
Schmidt, Frankf. Zunfturk.
2, 71, 10
(
hess.
,
1575
):
wo ainer [...] aines jungen zu umbtreibung des radts notdurfftig were, [...], das er ine zu nichts anders als zum radtwenden gebrauchen thue.
Kurz, Waldis. Esopus
(
Frankf.
1557
):
solchs gemeyn ist vndern Weiben, | Welch fleissiglich das redlin treiben, | Mutwilliglich jr Maͤnner hetzen.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
18, 3
(
Frankf./M.
1568
):
Jch brauch Hadern zu meiner Muͤl | Dran treibt mirs Rad deß wassers viel.
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
152, 29
(
osächs.
,
1570
/
7
):
was zu dem radekasten und in die mühle gehöret, sollen die müller selbst zu schaffen und zu halten schüldig sein.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
(
schles.
,
1342
):
usgenumen erbstollen und ubirige wassernot, do man mit redern buwet.
so sie bauen adir bauen lossen schechte czimern adir radestuben sinkhen adir rorwerg schissen, es sey wie das sey.
Lexer, Tucher. Baumeisterb.
(
nürnb.
,
1464
/
75
):
fur ein hundert eicher oder pucher rade schauffel 5 pfunt alt und 2 und 5 heller.
Schaer, Pyr.-Thisbe-Sp. II,
(
Basel
1616
):
Mein Hertz laufft vmb in meinem Leib | Gleichsam als wanns ein Rad vmbtreib.
daß sie im closter [s. Katharina] [...] das rat, dardurch man alle ding hinein⸗ und heraus geben hat, vermauren.
floß ein wasser vnder einer prugken hin. neben der ein groß starck rade mit schwerter, gabeln vnd spießen. weliches rade stetigklich vmblieff. vnd gegen der prugken stach. also das niemandt lebendig darüber komen mocht.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
1496
(
oobd.
,
1607
/
11
):
ein mayenkefer ist bey disen 5 urlein, auch mit rederwerckh, der geht auf einem tisch.
wann man dise kästen uberland fürt, so muß man [...] das wasserrad sambt seinen zugehörigen redern in die zwo schubladen legen.
Ein uhr oder rederwerckh, ist ein pfaw, geht und wendt sich ringsumb.
Ein nidertrechtig messin instrument, welches vil reder hatt und wan man eins treibt, gehn sy alle 3, id est stundt, viertel und minuten.
ein geometrisch rad sambt seinem stab, damit es umbgetriben wirt.
ein waxin brustbild, so durch rederwerckh die augen verwendt.