Helm, H. v. Hesler. Apok.
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Ouch ist rot des warges pfert | Durch sinen vurigen hert | Um die roten vures flammen.
Ziesemer, Gr. Ämterb.
413, 36
(
preuß.
,
1411
):
czur Golaw in der kuche: 6 kessel, 8 gropen, 2 hertpfannen, 15 schog kese, 1 brupfanne.
Ebd. 350, 28
(
preuß.
,
1421
):
3 lengehoken obir dem herde.
Ylaw hoff: item 14 flicken fleisch, item 1 tonne salcz, item 2 heertkessel, item 3 fischkessel.
Toeppen, Ständetage Preußen
3, 261, 10
(
preuß.
,
1451
):
der allerheiligiste vater, der bobist, were eyn houbt und herd der ganczen cristenheit.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
547, 1295
(
Magdeb.
1608
):
Die Katz sagt / ich sitz auff dem Herd / | Ob mir ein Meußlein wer beschert / | Das nach der Speiß geruch ankem / | Vnd ich fuͤr meine Speiß annem.
Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Köln
1582
):
mein gebein ist gar verzert, | Gleich wie ein brand im fewr am herd.
Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
(
mosfrk.
,
1477
):
zu winachten sol auch ein ieklicher burger des hofs von Remich u. gn. l. h. einen hertpennink bezalen.
Dar zu sollen auch die ghene von den alten, die iczunt zu Mencze wonhaftig sint [...], jerlich ir gewonlich schaczunge geben, nemlich von iglichem hundert ein gulden und dar zu iren hertschilling als sie bidher gedane haben.
Kollnig, Weist. Schriesh.
85, 2
(
rhfrk.
,
1496
):
Item erkent das geriecht, das uf erfordern eines hunerfauts jedes huß 4 mol im jor almol ein hun sie zu geben, heissen herthuner.
Köbler, Ref. Wormbs
288, 21
(
Worms
1499
):
Wann aber yemant wolt buwen vnd machen einen Herdt Fuwerstat oder Camyn in der hoͤhe vff einer thüne oder andern Buwe entböre des huses.
Leman, Kulm. Recht
(
Thorn
1584
):
eynen wasche kessil den man pfleget obir den hert adir obir eyn füer tzu hengen.
Loose, Tuchers Haushaltb.
(
nürnb.
,
1507
):
Summa dicz jar fur prennholcz in ofen und an den hert pei 36 meß dafur 22 gülden.
8 hertstain mein kuchenhert czu pessern 2 ℔ 20 ₰.
Boner, Urk. Aarau
997, 10
(
halem.
,
1695
):
so jungholtz hauwen werdend, es seye zuͦ wagnerholtz, kommetscheiteren, pflegelshäübteren, herdkynen, reyffen und dergleichen.
Stammler, Berner Weltger.
178
(
ohalem.
,
1465
):
der sechste tag | Der bringt einen grülichen schlag, | Hus vnd hoff er nidervellet; | Wie vaste es je wart gestellet, | Es fallet alles vff den herd.
Bremer, Voc. opt.
10060
(
schwäb.
,
1441
):
Andena [...] brantreit [...] prantysen [...] hertram.
Ein gut gewissen vnd armer herd / Jst goldes vnd aller ehren werth.
czwen rösst vnd drey pratspis vnd drey eysnen kellen vnd ain herttschaufel.
Piirainen, Stadtr. Sillein
110v, 2
(
sslow. inseldt.
,
1378
):
WElch cristen man odir weyp mit zauber vͤmb get odir mit gift vnd dez verwūnen wirt den sol man auf eyn herrt pruͤen.