Luther. Hl. Schrifft.
Hiob 39, 10
(
Wittenb.
1545
):
Kanstu jm
[Einhorn]
dein joch anknüpffen die furchen zu machen / das es hinder dir broche in gründen?
Toeppen, Ständetage Preußen
1, 44, 43
(
preuß.
,
1386
):
der den czins dorinne hot, der sal [...] der herschaft recht thun und [...] den nocborn, do dy grunt lygt.
2 guder, [...], die auch gruntlehengutter des vurs. capittels waren.
Schoop, Qu. Düren
219, 25
(
rib.
,
1604
):
wegen ihrer [der Mülleren] an dem müllenwerk habender Grundkallen.
Hilliger, Urb. St. Pantaleon
(
rib.
,
1624
):
von dero auf des Konigsforsts grunt und bodem [...] gemachten mullendeichs.
Register des scheurenzehndens [...] vort pfachtweitzen, erb- und gruntroggen, zinsen renthen.
Lamprecht, Dt. Wirtschaftsl.
(
mosfrk.
,
1548
):
die sein auch alsdan schuldig [...] den scheffenstol anzunemen, unangesiehen, das er nit under inen binnen dem grontgericht beguetet ist.
Ebd. Nr. 2 (
mosfrk.
,
1577
):
weil man dem gotteshaus zu sanct Matheis in ben. dorferen der grundgerechtigkeit gestendig, daß ime auch pillich die citation der zeugen [...] zu gestatten seie.
daß der junker Fock von Hubing [...] ein gront- und fogther des hobs sei, darumb so weisen die scheffen im die fogt- und grundgerechtigkeit zu.
daß derselbig junker zu Contern daselbst im dorf ein grondmeier und gericht, auch etliche eigenleut und vogdeien habe.
so einer inwendig erw. herrn abts grontherlichkeit [...] ein grontmarkh ader entscheitzichen frevelich [...] abhauwen wurde.
scheffen hinder dem vogthern gesessen, ein grundscholtes des hobs S. gesessen und zwei vogtmeier.
Koller, Reichsreg. Albr. II.
103, 38
(
1438
/
9
):
wie der scheffweg [...] uber des strengen Jorgen [...] grundten und pawmgarten geet.
Grimm, Weisth.
(
rhfrk.
,
1486
):
weisen sie [scheffen] einen abt einen rechten grundtlehenherrn, vnd weisen ihm zu man vnd ban, wasser vnd weide.
Kollnig, Weist. Schriesh.
77, 2
(
rhfrk.
,
1602
):
erkennen wir unseren gnedigen herren von Wormbß vor der dörfer in obgenant grund und bodenß herren.
Köbler, Ref. Wormbs
244, 8
(
Worms
1499
):
so der her nit bewyst syn gerechtikeit der grunteygenthuͦm oder das der zinss [...] dryssig iar lang also bezalt.
Wie in den Vorstetten Stat vff gemeinen grunde͂ huszlich buwe mogen gemacht werden.
Hertel, UB Magdeb.
(
nd.
/
omd.
,
1503
):
sal nymant sein husz, hoff und ander legende grunde vorkewffen.
das Hercules mit zwenzig tussent gewoppenten sich legete [...] yn den weyngarten unde grunden nahe bey der stadt.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
37, 14
(
thür.
,
1474
):
daz der genanten frouwen [...] alle yres mannes gud nach synem tode volgen solle, daz eygene unde legende grunt zcu yrem liebe unde dy farnde habe mechticlich zcu bliebin.
[haben wir] gebuwen und gefrijet uff dem grunt des heiligen Roͤmschen riches.
Müller, Alte Landsch. St. Gallen
(
halem.
,
1525
):
so hab sin gnad söllichen des gotzhus eigenthuͦmb, grund und boden den biderben lüten zuͦ Bruntschofen gelichen.
Grundeigen / frey / pflichtfrey / zollfrey.
Grimm, Weisth.
(
oobd.
,
1402
/
50
):
auf einer ankêr wo zwen mit iren grünten ain einander stoszen.
Uhlirz, Qu. Wien
(
moobd.
,
1380
):
her Pilgreim
[und]
her Paul [...], baide ausrichter und verweser des gruntinsigels der stat.
brief, gruntzetteln, beredtzetteln, raitzetteln und zetteln umb hausrat, die seinem benanten bruder saligen verphent sind.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
1380
):
Ez schol auch iederman vor seinem garten haben einen gruntfrid mit seinem gehag darumb.
ob ein angsessner wär der des gruntsidel bedarf, der ist der herrschaft pflichtig ze geben den zwelften pfenning.
Dises [...] pergthaidingsbüechl ist [...] under dem Gämingischen gruntinsigl [außgevolgt worden.
allda ain piestein stehet, von dißem stain einwerts [...] zue zum negsten gruntpietstain am dorfgraben.
Wer aber, das ich daz, [...], in icht ev vberfur, [...], so hat sich widerhent an all ausczug all mein hab vnd grunt [...] verfallen in sein gwalt.
Staub, Qu. Wien
(
moobd.
,
1383
):
[Sie]
24 phunt wienner phenning, die von des egenanten hauses wegen bey dem gruntinsigil sind gelegen.
Thiel u. a., Urk. Münchsm.
227, 1
(
moobd.
,
1478
):
dem [richter] sol der herr seinen stab vbergebenn vnnd sol da richten vmb grundt vnd vmb podenn.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
1507
):
Dorauf werden die articl durch den gruntschreiber, [...], lauter verlesen.
Rintelen, B. Walther
4, 3
(
moobd.
,
1552
/
8
):
Wan er auch ohne Testament mit Todt abgehet, so felt sollicher Grundt auf sein nechste Erben, doch in sollichem allem dem Grundtherren an seiner Grundtgerechtigkeit unvergriffen. Gleichwol ist es auch gebreuchig, das die Grundtherren ire Gründt zuzeiten auf ein Anzall Jar oder auf etlich Leib außlassen.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
16. Jh.
):
so wait das sail herab schlegt in den grundschahen, so weit gewert des Rayner kaufguet herab.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
(
smoobd.
,
1623
):
mer rüegt man, ob ainer wer, der sein grund nit vermöcht zu pawen, so mag er sein grund brauchen, wie und er wil.
Piirainen, Stadtr. Kremnitz
52
(
mslow. inseldt.
,
1537
):
das khainer beÿ dieser Stat, oder Iren zwgehorenden grunden seinem negst(en) mit Einigerleÿ getrenkh [...] zur Trungkhenhaidt raitze.