Helm, H. v. Hesler. Apok.
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Daz her [Got] in mit orteilen | Nach ie bescherten heilen | Mit rechte lonen muste.
Die wort die sin heil vundic | Die da der priester sprichet.
[fursten] sind gemeyniglich die groͤsten naren [...], darumb man [...] wenig guͦts von yhn gewartten muß sonderlich ynn gotlichen sachen, die der seelen heyl belangen.
Dubizmay, kurß zu Teutze
35, 4
(
hess.
,
1463
):
Wan got ist beheglich in seynnem volck vnd er erhohet die senfften in das heýl.
Lemmer, Schernb. Frau Jutte
573
(
Eisleben
1565
):
Ach muͤget jhr [Heiliger Vater] ewer angehaben sache | Wol zu einem guten ende machen / | Sindt jhn das heil ist beschert / So sol jhn das von vns sein vngewert.
Strauch, Par. anime int.
22, 30
(
thür.
,
14. Jh.
):
daz wir dar ane wasin in daz ewige heil, in den lichamen Christi.
Eggers, Psalter
23, 11
(
thür.
,
1378
):
Min herzce daz vrowet sich an dime heile.
Bechstein, M. v. Beheim. Evang. Lk.
(
osächs.
,
1343
):
mîne ougin habin gesehin dîn heil, Daz du bereitet hâst vor dem antlitze allis volkis.
Kehrein, Kath. Gesangb.
(
Leipzig
1537
):
Duͤrstet dich nach der selen heyll, | Von der kyrchen dich nit abtheyll.
Reichert, Gesamtausl. Messe
98, 21
(
Nürnb.
um 1480
):
wie Cristus herab komen sey von dem hymel durch unsers heyles willen.
Wann bey dir, herr, ist ewig wunn, | Der lebendig heil-quellend brunn.
Vetter, Pred. Taulers
(
els.
,
1359
):
min sele die ist verzert und ist ab genomen, herre, in dinem heile.
Roloff, Brant. Tsp.
2559
(
Straßb.
1554
):
Domit hab euch Gott all in seiner huͦt / | Und thuͦ ewer heil und seligkeit meren.
O, nicht meynet, daß solches zu eurem besten vnd heyl geschehen, sprach der Teuffel.
Schmidt, Rud. v. Biberach
103, 6
(
whalem.
,
1345
/
60
):
daz der mensche bereit ist ze sterbenne vmb des nachwendigen heil, ist ein zeichen volkomner minne.
dar vf spricht Crisostomus: ,Gloͮb ist ein liecht der sel, ein tvͥr des lebens, ein pfvndment des ewigen heiles‘.
Wyss, Luz. Ostersp.
2506
(
Luzern
1583
):
Merckend ir, min Sün vff erden, | Wann das heil soll geben werden.
Sappler, H. Kaufringer
2, 273
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
Ain ieglich mensch erkenn dabei, | das im nichtz als nutzlich sei | zuo der rainen sele hail | [...] | sam das er besorget sich | ze allen zeiten stäticlich | mit des hailigen crüzes zaichen.
Koller, Ref. Siegmunds
(Hs. ˹
Augsb.
,
um 1440
˺):
Wann nü die siben sacrament got uns so tröstlich zugeschickt und geordent hat so gar zü allem hail.
Anderson u. a., Flugschrr.
29, 4, 30
([
Augsb.
]
1524
):
das vnser gewissen frey vñ vnuerbunden ist zuͦ sollichen menschlichen auffsatzungen / der seelen hayl betreffent.
Klein, Oswald
126, 26
(
oobd.
,
um 1416
):
Dar inn er laid vil mange not | umb unser hail, dar zü den tod.
Hör, Urk. St. Veit
95, 24
(
moobd.
,
1368
):
durich besuͤnder hail aller vnser vodern vnd vnser sel willen.
Bauer, Haller. Hieronymus-Br.
12, 2
(
tir.
,
1464
):
der herr ist im worden ain helffer vnd peschirmer zu dem hail.
Piirainen, Stadtr. Sillein
37v, 2
(
sslow. inseldt.
,
1378
):
Ich pitte dich herre [...] daz dv [...] mich erhoͤrest noch deynem lob vnd meyner sel hayl.