überspitzen,
V.
›etw. (eine Säule) am Ende zuspitzen, mit einer Spitze versehen‹; ütr. auf verbales, kognitives Tun / Handeln: ›jn. argumentativ, spitzfindig widerlegen‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.).
Wortbildungen:
überspizfündeln
Belegblock:
das er sich nicht wolt einlassen, mit den Ketzern zu Disputiern, [...], das er nicht auch keme in dis gezenck, mit jnen zu kluͤgeln oder sie zu uberspitzen und ubermeistern durch die Vernunfft.
Aber widerumb kan er [der Herre] auch wider den Teuffel und seine spitzigen Trachen koͤpffe stachlicht und scharff sein und sie uberspitzen und uberteuffeln, Wie er sie allenthalben im Euangelio [...] Ottern gezichte und kinder der Hellen nennet.
er auf richtet siben spitzen
[Var. 1475
úbergespitzet seúlen2
–1518: ; nd. Bibel um 1478:
seuen schone gebuetzel;
sibē grossen seülenEck
1537: ;
sieben SeulenLuther
1545, 1. Makk. 13, 28: ]
eine wider die ander.