übermeistern,
V.
›jn. durch je geeignete Mittel (z. B. durch anmaßend vorgegebene Klugheit, rhetorische Tricks) zum Unterlegenen machen; glauben, etw. besser als andere zu können und zu sein‹; vgl. (Präp.) 1; 2; 3 (ütr.), 2; 3.
Wortbildungen:
Belegblock:
Die andern, [...], duͤrffen dieses meines diensts nichts, on das sie es uber kluͤgeln und uber meistern muͤgen.
von solchen jren eigen bruͤdern, die [...] jmer [...] zwispalt anrichteten und macheten die leute jrre damit, das sie wolten klug sein, alles koͤnnen und ubermeistern, gelerter und heiliger gesehen werden denn die rechten Lerer.
Das aber die Hiemelische Vakuldet zu Loeuen spricht, Die Schrifft sey wider solchen Glauben, das ist uberaus subtil und ubermeisterlich geredt.
kan der Zuhoͤrer leichtlich muthmassen [...] wie er [Redner] die Ohren vnd Gedancken der Zuhoͤrer beluͤstigen / verwirren vnd uͤbermeistern wolle.
Nit Vbermeisteret oder überkünstlet / oder überwercket / vñ zetrungenlich angemaßt.
vbermeistern / Maistrier, maistriser, Dominium exercere. Das (vbermeistern) m. vbermeisterung / Maistrise, Dominatio.
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 181
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