übersieden,
V., unr. abl.
›das Sieden des Salzes so manipulieren, dass dem Käufer Nachteile entstehen, jn. übervorteilen‹; vgl. (Präp.) 2; 3 (ütr.).
Bedeutungsverwandte:
vgl. 4, , 3, 2, , 2.

Belegblock:

Opel, Spittendorf (
osächs.
,
um 1480
):
auch eyner den andern uberseut und wol uff schaden bringen kan.
uff das nu die geste, die das saltz usz unszer stat Halle furen, mit unglichkeit des saltzes nicht beschedigt werden, auch eyn gewergke den andern mit ubersieden nicht verterbe, setzen, orden und wollen wir, das [...].