überschwelle,
die
.
›Schwelle, Gesims, ein eine Tür- oder Fensteröffnung überdeckender stabiler Balken‹; zu (Präp.) 1.

Belegblock:

Luther, WA (
1522
):
Und solt seines bluts nemen und beide pfosten und die uberschwelle damit bestreichen.
Ders. Hl. Schrifft.
Jes. 6, 4
(
Wittenb.
1545
):
einer (der Seraphim) rief zum andern [...] Heilig [...] ist der HERR [...] Das die vberschwellen
[
Mentel
1466:
beistúdel
; nd. Bibel um 1478:
poste
;
Wormser Proph.
1527:
vberthür
;
Froschauer
1531:
beistell vnd schwellen
]
bebeten.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
Die stymm des singenden in dem venster: vnd der rab vnd die vberschwellen
[Var. 1475
2
–1518:
in dem vberschwelle
;
Wormser Proph.
1527:
auff iren knoͤpffen
;
Froschauer
1531:
auff den beigstellen
;
Eck
1537:
auff der überthür
;
Luther
1545, Zeph. 2, 14:
auff den balcken
].
wenn ich werd zuͦ nicht machen ir sterck.
Maaler (
Zürich
1561
):
Vberschwell der thüren. Limen.