überschweif,
der
.
›zierende Überdachung eines Kunstwerkes, einer Tür o. Ä.‹; vgl. (Präp.) 1; 2.
Bedeutungsverwandte:
, ; vgl. 3, 1.

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc
265, 14
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
ouch hat di ture czwu swellen, die nydirste und die ubirste, di wir nennen ein ubirsweif.
Ebd. Jes.
6, 4
:
und die ubirsweif
[
Mentel
1466:
beistúdel
;
Wormser Proph.
1527:
vberthür
;
Froschauer
1531:
beistell vnd schwellen
;
Eck
1537 /
Luther
1545:
überschwellen
]
der angil bewegen von der stimme des rufenden.
Loose, Tuchers Haushaltb. (
nürnb.
,
1517
):
adi 18 abrill dem Veit Stoß pildschniczer von der allten tafel [...] einczufassen in ein alltertafel mit flugeln und einem uberschwaiff gen sant Sebastian, gestet alles fur schneiden und malen 50 gulden.