überschlächtig,
Adj.
1.
›ein Mühlrad charakterisierend, in dessen oberen Schaufeln das Wasser einströmt‹;
Gegensätze:
.
Wortbildungen
(motivationell am ehesten hierher gehörig):
überschlahe
›Bachwelle‹ (a. 1286) sowie Name einer Mühle (13. Jh.).

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
156, 26
(
osächs.
,
1570
/
7
):
Vorzeichnus, was ein mahlgang wochentlich tragen kann, unterschlechtig und uberschlechtig.
Ebd.
157, 13
:
Ein uberschlechtig wasserrad, das sechsthalbe ehlen hoch ist und hat wassers gnung, mählet tag und nacht.
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß .