überringen,
V., unr. abl.
›jn. durch höhere natürliche, darunter physische Kraft, ütr.: durch psychische Macht, niederringen, bezwingen, übermannen, überwältigen, überwinden‹; vgl. (Präp.) 2, (V., unr. abl.) 1.
Syntagmen:
j. / etw
. (Subj., z. B. der schlaf
) jn. ü., der pfenning die welt, neid / has die warheit ü
.Wortbildungen:
überringer
Belegblock:
Superare. Sigen obligen obsigen ¶ vbersigen vberwinden vberringen [...] vberstarcken.
Laß dich den Jud nit überringen | er hat von Goͤtt kein bscheid der dingen.
Vberringen / Vnderston einen mit ringen zuͦ überwinden / oder nider zewerffen. Eluctari. Vberringer. Oppressor. [...]. Der schlaaff hat jn Vberrungen oder überfallen.
uberringen / im ringen einem vberlegen sein.
mit seiner sterk er si da zwang, | das er si da überrang, | das sein will da ward volbracht.
er [phenninch] hiet all dw werlt nicht twung, | als ers nu hat uͤber rung, | all dw werlt mit seiner macht.
also wirt auch uber rungen | neyd und haz mit worheit.
Wyss, Luz. Ostersp.
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