überquellen,
V., unr. abl.
›(in einem Gefäß) aufquellen; (aus einem Gefäß) überquellen, ausströmen, herausfließen‹; ütr. von der Gnadenhaftigkeit Gottes gesagt; vgl. (Präp.) 2; 10, .
Bedeutungsverwandte:
; vgl. (V., unr. abl.),
1
.

Belegblock:

Peil, Rollenhagen. Froschm.
91, 1516
(
Magdeb.
1608
):
Both jhm damit eine Nußschal / | Darin der honig vberqual.
Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Jêsus der offenbâret sich ouch mit einer unmæzigen süezikeit und rîcheit ûz des heiligen geistes kraft ûzquellende und învliezende
[Var.:
ouerzweuende
]
mit übervlüzziger voller rîcheit und süezikeit in alliu enpfenclichiu herczen.