überkeiben,
V.
›jn. keifend niedermachen, übertrumpfen, jn. scharf tadeln; jm. etw. weismachen‹; zu (Präp.) 11, .
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1, .

Belegblock:

Strauch, Schürebrand (
els.
,
E. 14. Jh.
):
also in etlichen kloͤstern sich die nunnen partigent [...], und ieweder parte wil die andere mit irme heilgen überkiben.
Bächtold, N. Manuel. Barb.
198, 1816
(
Zürich
1526
):
Das müstu lassen war sin und bliben | Und würst mich des nit überkiben, | Man sol guͦte werk offenlich verbringen.