übergelten,
V., unr. abl.
›etw. / jn. (zu) teuer, überhöht bezahlen‹; ›jm. etw. zuwenden (als Genugtuung für etw. Beschwerendes, z. B. für Armut)‹; ›jn. überausstatten‹; ütr. auch: ›jn. mit etw. überhöhen, überbieten, übertreffen‹; zu (Präp.) 10, 1.
Texte der Sinnwelt ‚Religion / Didaxe‘.
Wortbildungen:
Belegblock:
das er geberit eynen son, der [...] keynin menschen betrubit, [...], keynin roub zu ym zuyt, syn brot deme hungirigen gibit [...], wuchir und obirgelt
[
vbernutzWormser Proph.
1527: ;
vbernutz oder rütschartFroschauer
1531: ;
vbernutz oder gewinnDietenberger
1534: ;
überschußEck
1537: ;
übersazLuther
1545: ]
nicht nymmit. Mit sime richem gute | Sol er diz armute | Dir [dirn] ubergelden.
Salomon sprichet dar in: ‚Reine vrowen niemant mac | Uber gelden mit bejac | Goldis, silbers, gesteine‘.
Den rechten vogt kan nieman übergelten. | verzeret wirt ein guter herre selten.
geit er gelt, er wurt auss gerichte. | Wer etwaz von in haben wil, | der muss es uber gelten.