übeln,
V.
›sich miteinander streiten, sich mit einem anderen vorteilheischend auseinandersetzen‹; auch: ›sündigen‹ (vom ,
der
, 1 ›Körper‹ gesagt, wenn er sich gegen asketisches , 12; 22 wehrt); vgl. (
das
) 1; 2; 3.
Bedeutungsverwandte
(bzw. Orientierungsfeld): 3, 1, .

Belegblock:

Vetter, Pred. Taulers (
els.
,
E. 14. Jh.
):
Daz erste, das du dime lichamen abeziehest an essende, an trinckende und an sloffende und an alleme gemache und obe du sihst daz er [licham] úbelen wil, so lege im einen hamen an mit scharpfen disciplinen.
Unger, Richtes Stig (o. O.
1408
):
Sprechent sy [falsche leut] dann: nein! sunder seczent das equivoca noch einest oder ein anders, so wöllen sy grausen und übeln, so solt du sy also premssen und sprechen: das wort hat mer sinn, dann einen.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1438
/
52
):
Ob zwen stössig würden von der grünt wegen, [...], schüllen si sich nicht übeln mit einander sunder geen zu dem richter.