übelmögend,
part. Adj.
›alterschwach, gebrechlich, geistig und körperlich vom Alter oder (seltener) von übermäßiger Anstrengung und Belastung gezeichnet‹; vgl. (Adj.) 1,
mögend
(dies zu 1; 7).
Bedeutungsverwandte:
1
5, (Adj.) 12, (Adj.) 1.

Belegblock:

Qu. Schweiz. Gesch. (
halem.
,
1470
):
min vatter, [...], der gar übelmoͤgend was und bald darnach starb.
Bachmann, Morgant (
halem.
,
1530
):
der edel keyser Karly, do er sich befand übelmögend und erkant das end siner tagen nachnen.
Ders., Haimonsk. (
halem.
,
1530
):
Die rytter wărend so gar ŭbelmögend worden, das [...].
Demnach ward er ŭbel mögend und kranck, also daz er inn kurtzer zyt darnach sinnen geyst got dem almechtigen uff gab.
Haas u. a., Erasmus/Jud. Klag
5r, 15
(
Zürich
1521
):
ein früntlikeit vnd lieby / so die kinder gegen jren elteren erzeygen / so die ietz alt / übelmoͤgen / vnd arm sind worden.
Maaler (
Zürich
1561
):
Alters halb gantz Vbel moͤgend. Aeuo confectus.
Bachmann, Morgant .