übe,
die
.›fortwährende Übung; Sorge um etw., Tätigkeit, Befassung mit etw.; Ausübung einer Methode; Anstrengung; Beherrschung, Gebrauch (einer Sprache)‹;
Nur nobd. und wobd. Belege; meist Texte gebundener Form und in Reimbindung.
Belegblock:
allzeit hat ers
[
s =
Mariabild]
in großer ieb, | das er sich keiner liegen tet verschulden. Der meerfrosch macht das wasser trüb | Und fecht die visch in solcher üb.
Wer gotts wort hat in stetter üb, | Denselbigen hat gott auch lieb.
So seyen wir gesetigt schon | Durch den heilligen geiste, | Und prawchen uns der rainen lieb | Gen den nechsten in steter ieb.
wan daz misselinge | dâ bî vil lîht belîbet | und sî niemen trîbet | mit endelîcher üebe.
dan er ein witziger, [...] man, mit nit grossem anfang zuͦ Bern inkomen, sich hat durch sine geschiklikeit und drîer sprachen uͤeb, dahin gebracht, dass [...].
So wissend, daz von diser üeb | Werdent auch die risen müed.