sägemüle,
die
.
›durch Wasserkraft angetriebenes Sägewerk zur Herstellung von Holzzuschnitten‹; häufig in topographischen Angaben; vgl. 2; (V.), 1.
Wobd.; Rechts- und Wirtschaftstexte.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 2.
Wortbildungen:
˹
sägmüller
,
sägmülner
˺ ›Betreiber einer Sägemühle‹.

Belegblock:

Leisi, Thurg. UB
7, 689, 7
(
halem.
,
1388
?):
Dz ist ain hus und hofraity und ain múlistatt, daruf ain segmúly stat.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
1368
):
meister Chunrat der segmuller.
Ebd. (
1523
/
7
):
das wasser gieng für all segmülin herein
(bei einem Hochwasser).
Ebd. (zu
1562
):
Am montag adj. 10. augusti ist dem segmiller vor Jacoberthor ain klainer knab, sein son, bei der Segmil ertruncken.
Nyberg, Birgittenkl.
1, 372, 39
(
oobd.
,
1570
):
ettlicher pretter halben, die er auff der segmul zum Gnadenberg schneiden lassen.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
1516
(
oobd.
,
1607
/
11
):
das bergkwerckhstuckh mit seinem bild und der seegmüln.
Auer, Stadtr. München Anh. (
moobd.
,
um 1347
):
Swelich sagmülner des paumes, den er ze pretern sagen wil, abhakchet mer danne diu scherv, der geit dem rihter xxiiii dn. civ. tm.