sägen,
V.;
gelegentlich ohne Umlaut(-schreibung).›organisches Material (überwiegend: Holz) mit einer Säge zerkleinern, zerschneiden‹; überwiegend im Kontext handwerklicher Tätigkeiten (auch im Orientierungsfeld mit 1,
1
1, , u. Ä.) und in der Holzverarbeitung; speziell: ›an einer Person die Todesstrafe des Zersägens vollziehen‹.Wortbildungen:
˹, , , ˺ ›für den Zuschnitt, die Holzverarbeitung, den Bau vorgesehener Holzstamm, Holzblock‹,
sägbaum
sägbloch
sägekloz
sägholz
sägbret
säg|eisen
sägfeile
säglisch
säglische zäne
für ›Schneidezähne‹), sägschneider
Belegblock:
4 weczeveylen, item 3 segeveylen.
dass kein Segschneider die Seg hieselbst geprauchen moge, er habe dan zuvorderest dem Rait Satisfaction gethain.
daß einer eintweders selberst ein Narr / oder durch andere zu einem Narren gezimmert / abgemessen / gesaͤget / Gehobelt / Gebohret / genetzet vnnd geschoren wirdt.
4 g. vor sagecloczczern zu hawen.
dem sager XXXIIII ₰ latten ze sagenn.
Ebd.
359, 44
: die selben sechs sagboͧm ze latten ze sagenn.
dz man dem wasser sinen runß sol lassen, dz man ußrent der abschalten da selbs mitt sag holtz und mitt andrem holtz wol múg komen.
waz der liden sol, der ane laternen in ein gaden oder stal gat mit einem liecht, dar inne stroͮ oder hoͤw oder sagmel liget.
Ÿsaÿas gesaͤget ward, | Yeremias verstainot ward.
Ebd.
3805
: Ainen [vÿent] er [David] segot, den andern er schnaid, | Dem dritt liess er uss sin gewaid.
saͤgen / mit der saͣgen entzwey schneiden.
ain iegleich ackertier, daz säglisch zend hât, daz izzet flaisch.
1 ander stockh oder backenzan, ist [...] oben etwas darvon gesegt oder geschnitten.
und was der herschaft holdn holz bedurfn zu iren heusern, preter sagblocher zimerpaum [...] ist nichts fellig.