rüsttag,
der
;
-s/–
.
›Tag vor dem Sabbat, der zu dessen Vorbereitung dient‹; in christlicher Perspektive mit Bezug auf die Kreuzigung Christi: ›Karfreitag‹;
zu 4, 6.
Bedeutungsverwandte:
1
3, ; vgl. .

Belegblock:

Luther, WA (
1528
):
Daselbs hyn legten sie Jhesum umb des ruͤstags willen, Und dieweil auch der Sabbath anbrach.
Ebd.
19
:
Des andern tages, der da folget da nach dem ruͤstage, kamen die Hohenpriester und Phariseer semptlich zu Pilato.
Ders. Hl. Schrifft.
Joh. 19, 14
(
Wittenb.
1545
):
Es war aber der Rüstag
[
Mentel
1466:
die bereitung
; Var. 1475
2
–1518:
carfreytag
]
in Ostern / vmb die sechste stunde.
Adomatis u. a., J. Murer. Ufferst.
943
(
Basel
1567
):
Stuͦnd uff der da verborgen lag | und von üch Crützget am rüstag.
Wyss, Luz. Ostersp.
3, 80, 11
(
Luzern
1616
):
Es war der rüst tag bald am end, | vff wolhen gad der Sabat bhend.