rüstig,
Adj.
1.
›stark, belastbar; mutig‹; auch: ›kriegstauglich, gut ausgerüstet‹; offen zu 2; Syntagmen:
j. r. sein / wiederstehen, jn. / etw. r. machen
; der rüstige bischof
.Belegblock:
ain rechter prediger muͤß ain wacker, rüstig und raysig man sein.
wo Saul sahe einen starcken vnd rüstigen
[
ziemlich / geschickt zuͦ dem streyteMentel
1466 / Var. 14752
–1518 / Eck
1537: ]
Man / den nam er zu sich. Der in der Noth ruͤstig vnd baldt / | Dem Feind wiederstuͤnd mit gewalt.
also das das volk gar rustig unnd gar redelich wart.
Ich hab viel Land / darinn viel mehr der Stedt / | Die alle zu belauffen einer hett / | Er wer so ruͤstig als er moͤcht gesein | Zu schaffen gnugk.
Er [der von Weinsperge] machet mich rustig und pracht mich off, | der himlisch got geb im das ewig leben!
Maria, magt und kungin, | Der hymmel hort vol guet, | Mach rüstig min gemüt.
Syntagmen:
der rüstige man / strassenborn
(wohl ein Eigenname für einen Fluss), die rüstigen feldschlangen / leute
.Wortbildungen:
rüstigung
Belegblock:
Sie haben [...] ihre [...] schlangen buxen [...] beschossen und rustig gemacht.
die herren, [...], die waren alle mit dem haufe zu Russangen of dem velde. [...]. Des waren lude rostig, die darof warten, und hatten sich gescheigent, als en bescheiden was.
mit ainer ubermass irer aufgelegten rustigung mit harnisch und gewere, nemlichen ruekkhrebs, armschin und brekkelhawbel, spis, hellibarten und stole versehen sein.