rötelstein,
der
.›Gestein, Mineral mit roter bzw. rötlicher Farbe (die durch Eisenoxid erzeugt wird)‹; meist speziell: ›roter (kreideartiger) Ton; rote Tonerde‹ (zum Schreiben oder in Arzneien verwendet); auch: ›Backstein, Ziegelstein‹; vgl. 7; 1, vgl. 1; 3; 9.
Syntagmen:
j. r. haben
; etw. mit r. malen / verzeichnen
; eine tonne r
.; pulver mit r
.Belegblock:
[Auflistung von Baukosten:]
7 m. vor theer pech und rotilsteyn und vor 6 slos und den zimmerluten. die Tauffe sey lauter wasser oder nur ein eusserlich zeichen, gleich wie man eine Kuhe oder Schaff mit Roͤtelstein malet.
Creta rubea rotelstein.
der [schreiber] hat einen karnyr, darinnen ettliche pergamenen zetteln [...] auch darpei kreiden und röttelstein.
rosenbletter in basser gesoten und gemenget mit pulver mit röttelstain stopfft auch den pauch von den auszganck.
Belkin u. a., Rösslin. Kreutterb.
102, 2
; Voc. Teut.-Lat.
bb iijr
;